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UKE Hamburg © Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)

Förderung für Projekte zur Vermeidung von Tierversuchen

Im UKE arbeiten Wissenschaftler daran, Methoden zu entwickeln, die Tierversuche ersetzen. Drei innovative Projekte werden jetzt gefördert

Die größtmögliche Wirksamkeit bei der Entwicklung von Therapien mit einem Maximum an Tierschutz zu verbinden, ist laut eigener Aussage ein wichtiges Anliegen des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Die Wissenschaftler greifen dabei verstärkt auf Computersimulationen, Multiorganchips oder permanente Zellkulturen zurück. Drei innovative Forschungsprojekte wurden jetzt von der Medizinischen Fakultät ausgezeichnet und werden über die nächsten zwei Jahre mit insgesamt 500.000 Euro gefördert. Alle drei Projekte starteten am 1. Januar 2019.

Förderung von Forschungsschwerpunkten im UKE

Gefördert werden zwei Projekte mit jeweils 200.000 Euro und ein weiteres mit 100.000 Euro. „Bei der Auswahl ist es uns gelungen, Forschungsschwerpunkte des UKE aus den Bereichen Herz-Kreislauf, Nieren, Krebs sowie Neurowissenschaften abzudecken“, sagt Forschungsdekanin Prof. Dr. Petra Arck. Die Auswahl erfolgte durch ein unabhängiges Gremium von Experten aus dem UKE und nationalen Forschungseinrichtungen.

Gewebe aus Stammzellen

Für eines der ausgezeichneten Projekte werden für Untersuchungen aus menschlichem Blut hergestellte spezielle Zellkulturen verwendet. Ein weiteres Projekt setzt auf menschliche Stammzellen. Aus ihnen züchten die Wissenschaftler Gewebe, das Eigenschaften von Herzmuskel- und Nierengewebe besitzt. Aufgrund der hohen Qualität des dritten Forschungsantrags zur Entwicklung von Gewebekulturen in der präklinischen-onkologischen Forschung wurde auch dieses Projekt in die Förderung eingeschlossen.
js/sb

Quelle und weitere Informationen:
www.uke.de

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