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gute finanzielle Perspektive für Hochschulen © www.mediaserver.hamburg.de/Timo Sommer und Lee Maas

Starkes Signal für den Wissenschaftsstandort Hamburg

Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK): Bund und Länder einigen sich auf Milliardenpaket für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Der Bund und die Länder haben im Rahmen der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) in Berlin beschlossen, Hochschulen dauerhaft eine solide finanzielle Entwicklungsperspektive zu bieten. Mit dem Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken (Nachfolge Hochschulpakt) sollen bis 2023 insgesamt 1,88 Milliarden an deutsche Hochschulen fließen. Darüber hinaus einigte sich die GWK auf ein Programm zur Förderung der Hochschullehre, mit dem Hochschulen ab 2021 ingesamt 150 Millionen Euro zur Verfügung stehen sollen, um die Lehre zu verbessern. Beim Pakt für Forschung und Innovation wurde eine jährliche Steigerung von drei Prozent für außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) festgelegt. Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, spricht von “einem großen Erfolg für die Wissenschaft in Deutschland und in Hamburg”.

Bekenntnis zum Wissenschafts- und Forschungsstandort

Die Verhandlungen der Pakte für Hamburg führten Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, und Finanzsenator Dr. Andreas Dressel. „Für Hamburg von zentraler Bedeutung ist, dass wir beim Hochschulpakt eine Steigerung der Bundesförderung auf 2,05 Milliarden Euro erreichen konnten“, so Dressel. In Bildung, Wissenschaft und Forschung liege die Zukunft des Landes: So würden die Ergebnisse ein klares Signal für den Wissenschaftsstandort Hamburg setzen.

Auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sollen gestärkt werden

„Durch die Einigung beim Pakt für Forschung und Innovation entstehen hervorragende Entwicklungsperspektiven für unsere außeruniversitären Forschungseinrichtungen”, sagt Katharina Fegebank. So sei es möglich, Projekte wie die Science City Bahrenfeld, das Deutsche Elektronen-Synchroton (DESY) oder die Planungen der Leibniz-Institute mit voller Kraft fortzuführen. Die jährliche Steigerung von drei Prozent für die außeruniversitären Forschungseinrichtungen und die DFG wird für zehn Jahre festgeschrieben.
cf/sb

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de
www.gwk-bonn.de

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