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Die Preisträger im BMWi-Wettbewerb EXIST-Potential © BMWi/Bildkraftwerk

5,5 Millionen Euro für die regionale Startup-Förderung

BMWi unterstützt das norddeutsche Verbundprojekt Startup Port sowie die Gründungsförderung der Uni Hamburg für jeweils vier Jahre

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat die Preisträger des Förderprogramms ‚EXIST Potentiale – Existenzgründungen aus der Wissenschaft’ bekanntgegeben, dazu gehörten zwei Hamburger Vorhaben. So erhält das Verbundprojekt ‚Startup Port – wissensbasiertes Unternehmertum in der Metropolregion Hamburg’ einen Zuschlag vom Bund in der Höhe von 3,5 Millionen Euro. Zudem bekommt die Universität Hamburg zwei Millionen Euro für ihre Gründungförderung. Beide Förderzeiträume erstrecken sich über jeweils vier Jahre, hieß es in der Mitteilung am 3. Dezember.

Verbundprojekt Startup Port als regionale Community

Das Verbundprojekt ‚Startup Port’ will die Gründung von Startups aus der Wissenschaft fördern und den Austausch von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft stärken. Die Förderung in der Höhe von 3,5 Millionen Euro soll unter anderem dazu verwendet werden, bestehende Formate zu bündeln und Transparenz für angehende Gründer zu schaffen. „Der ‚Startup Port‘ bietet eine hervorragende Chance, den Wissens- und Technologietransfer an den Hochschulen und die Gründung von wissensbasierten Startups in der Metropolregion Hamburg zu fördern”, ist Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank überzeugt. Zusätzlich versteht sich das Verbundprojekt Startup Port als regionale Community für den Austausch mit Stakeholdern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Für das Projekt haben sich insgesamt sieben Universitäten und Forschungseinrichtungen aus der Metropolregion Hamburg mit Einrichtungen aus Wirtschaft und Politik zusammengeschlossen, dazu gehören unter anderem die Universität Hamburg, das Deutsche Elektronen-Synchrotron (DESY) und die Hamburg Innovation GmbH.

Uni Hamburg: Transfer-Lab und virtuelle Begegnungsräume geplant

Darüber hinaus war die Universität Hamburg auch mit einem Einzelantrag erfolgreich: Mit der Förderung in der Höhe von zwei Millionen Euro will die Universität unter anderem eine fakultätsübergreifende Gründungsberatung etablieren und Entrepreneurship-Lehrveranstaltungen fördern. Außerdem plant die Uni Hamburg physische und virtuelle Begegnungsräume für Gründungsinteressierte, damit verstärkt fakultätsübergreifend zusammengearbeitet werden kann. Auch der Aufbau eines übergreifenden Gründungs- und Transfer-Lab ist vorgesehen. Das Vorhaben ist Teil der Exzellenzstrategie, die unter anderem das Ziel verfolgt, den Wissensaustausch zwischen Universität und Metropolregion – aber auch darüber hinaus – zu intensivieren. Bereits heute exisitert an der Universität ein Gründungsservice, der Studierende, Absolventen sowie Forschende bei Existenzgründungen aus der Wissenschaft unterstützt. Er ist Teil der hamburgweiten Plattform beyourpilot.
js/sb/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.exist.de
www.bmwi.de
www.hamburg.de
www.uni-hamburg.de

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