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TUHH Hauptgebäude - © Lina P.A. Nguyen

Calls for Transfer stärkt Entwicklung neuer Technologien

Förderprogramm für Transfer an Hochschulen gestartet. Projektanträge zu Themen wie produktive Nachhaltigkeit, medizinische Fragestellungen oder Digitalisierung

Neben Forschung und Lehre ist der Ideen-, Wissens- und Technologietransfer eine wichtige Aufgabe der Hochschulen in Hamburg und ein entscheidender Faktor für die Zukunftsfähigkeit der Stadt. Das mit einer Pilotphase Anfang Juni 2018 – im Rahmen des neuen Förderprogramms für Technologietransfer und Innovationen an Hochschulen – gestartete Projekt „Calls for Transfer“ (C4T) unterstützt ab sofort Wissensprojekte, deren Forschungsergebnisse unsere Gesellschaft von morgen mitgestalten. Die Trägerschaft übernimmt die Technische Universität Hamburg (TUHH)

Vielfältige Themen

56 Projektanträge wurden in der Pilotphase des Programms eingereicht. Hiervon kamen 16 Projekte in die engere Auswahl, für die ab sofort eine finanzielle Zuwendung von bis zu 30.000 Euro zur Verfügung stehen. Neben naturwissenschaftlichen und technologischen Ansätzen würden sich die Anträge auch Fragen kultureller und sozialer Verantwortung widmen. Alle ausgewählten Projekte – ob Kunststoffrecycling, nachhaltiges Pflanzenöl, Röntgenspektroskopie, vertikale Bauwerk-Exploration mit Drohnen oder Konzepte zur nachhaltigen Seniorenpflege – forschen an Lösungen für komplexe Themen, die gegenwärtig relevant und in herannahender Zeit elementar sein werden.

Neue Produkte und Technologien

Das durch die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (BWFG) der Freien und Hansestadt Hamburg finanzierte Programm verfolgt das Ziel, transferrelevante Ideen, Erfindungen sowie wirtschaftswirksame Konzepte aus der Forschung nachhaltig zu stärken: Mithilfe dieses Formats sollen Projekte aller staatlichen Hamburger Hochschulen unterstützt, ausgebaut und weiterentwickelt werden, um kreativen Lösungen einen direkten Weg in die praktische Anwendung zu ebnen. Gleichzeitig wird auf diese Weise eine umsetzungsorientierte Weiterentwicklung unterstützt, die ohne diese Förderung nicht immer möglich wäre.
js/sb

Quellen und weitere Informationen:
www.hamburg.de
www.hamburginnovation.de

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