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Die Xing-Werte nehmen einen festen Bestandteil in der Unternehmenskultur ein - © Xing SE

Neue Arbeitswelt: Xing fördert Innovationskultur und Transparenz

Value-Workshop und Protoyping Days – die Hamburg News werfen einen Blick hinter die Kulissen des Karriere-Netzwerks

Hier ein Gang, dort eine Tür, Treppe rauf, die erste Tür links – Im Hauptquartier der Xing SE, beheimatet in der Dammtorstraße, verliert man ganz schön schnell die Orientierung. Dies mag dran liegen, dass das führende Karrierenetzwerk im deutschsprachigen Raum wächst und wächst und wächst. „Alles fing mit einem Durchbruch zum Nebengebäude an“, erklärt Frank Legeland, Team Lead PR bei Xing, schmunzelnd. Mittlerweile sitzen rund 600 Mitarbeiter auf 3 Etagen, die sich vom Dammtor bis zum Gänsemarkt erstrecken. Schnell merkt man: Ob Prototyping Days, Hackweeks oder wöchentliche Mitarbeiterumfragen – bei Xing wird eine besondere Art der Innovationskultur und Transparenz gelebt. Im Rahmen der Reihe „New Work“ haben sich die Hamburg News im Xing-Hauptquartier einmal genauer umgesehen.

Selbstentfaltung wirkt innovationsfördernd

„Im Rahmen des Onboarding-Prozesses nimmt jeder neue Mitarbeiter an einem sogenannten Value-Workshop teil. Gemeinsam setzen sich die Kolleginnen und Kollegen dabei mit den Unternehmenswerten auseinander und erarbeiten eine erste Stärken- und Schwächenanalyse“, erzählt der Head of PR und zeigt auf eine große Wertetafel an der Wand. Auf dieser ist mitunter „Make Mistakes“ zu lesen. Legeland erläutert weiter: „Erlaube dir, zu Scheitern – Ideen sollen ausprobiert werden, auch wenn man damit mal Scheitern könnte.“ Raum hierfür bieten z. B. die Prototyping Days. Diese sorgen regelmäßig für drei Tage Ausnahmezustand im Xing-Hauptquartier, in denen die Mitarbeiter sich in kleinen Teams ihren eigenen Projektideen widmen. So wurden bereits Universitäten und Studierende als neue Zielgruppen erschlossen und erste Produkte entwickelt. Die besten Impulse werden prämiert. „Unsere Mitarbeiter schätzen es sehr, sich auch mit ihren eigenen Ideen bei der Arbeit entfalten zu können“, führt der Pressesprecher aus.

Soziales Engagement der Mitarbeiter fördern

Eine Innovationskultur wie diese befürwortet auch der Berliner New-Work-Experte Dr. Max Neufeind: „Die kulturelle und technologische Entwicklung unserer Gesellschaft wirkt ineinander. Originäre Leistungen von Mitarbeitern werden im Zeitalter künstlicher Intelligenz immer wichtiger. Es reicht nicht, dass sie nur das tun, was man ihnen vorschreibt. Mitarbeiter müssen sich ganzheitlich einbringen können und wollen – mit ihrer Persönlichkeit, ihrer Intuition, ihrer Empathie und ihrer Kreativität.“ Mithilfe der Social Days, die aus den Prototyping Days heraus entstanden, bekommen die Xing-Mitarbeiter zudem die Möglichkeit, sich sozial zu engagieren und der Gesellschaft etwas zurückzugeben. In der Vergangenheit wurde so z. B. eine App entwickelt, die die Standorte der Verkäufer des Hamburger Obdachlosen-Magazins „Hinz&Kunzt“ anzeigt und so potenziellen Interessenten die Suche erleichtert.

Hackweeks und FaiLabrations

Auch in den regelmäßig stattfindenden Hackweeks bekommen die Mitarbeiter die Gelegenheit, sich den Projekten zu widmen, zu denen sie Lust haben. Daraus entstanden ist mitunter eine Location-App, die hilft, sich in dem verwinkelten Xing-Headquarter besser zurechtzufinden. Und sollte doch einmal etwas nicht klappen, können die Mitarbeiter im Rahmen sogenannter FaiLabrations ihre Geschichten vom Scheitern auf unterhaltsame Art und Weise erzählen. Da gibt auch mal der Geschäftsführer Thomas Vollmoeller eine Story zum Besten.

Meetings – persönlich und virtuell

Neben bunten Benefits – wie Restaurant-Coupons anstatt Kantine, Tischkicker, Dachterrasse, interne Cafés inkl. Obstflatrate sowie umfangreiche Sportangebote mit Duschen vor Ort – spielt das Thema Transparenz eine große Rolle bei Xing. „Jeden Freitag um 12 Uhr kommen wir als Unternehmen persönlich und virtuell zusammen. Moderiert wird das Ganze von unserem CEO“, erzählt Legeland. Daran nimmt nicht nur das Hamburger Büro teil, sondern auch die Kollegen im Home-Office und von den anderen Standorten in München, Wien oder Barcelona und Porto. Während dieses Meetings stellen sich nicht nur neue Mitarbeiter vor, darüber hinaus werden auch die wichtigsten Ergebnisse der wöchentlichen Mitarbeiterumfrage besprochen.

Mood-O-Meter: Wöchentliche Mitarbeiterumfrage sorgt für Transparenz

Der PR-Manager führt aus: „Es ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmenskultur, dass die Themen, die Mitarbeiter bewegen, transparent sind. Nur so kann für alle ein zielführender Dialog entstehen.“ Das Tool „Mood-O-Meter“ ermöglicht es den Mitarbeitern, das interne Angebot des Unternehmens sowie die eigene Performance gegenüber den Kunden zu kommentieren. Diese Statements können wiederum von anderen Kollegen evaluiert werden, woraus sich die wöchentlichen Top-6-Kommentare ergeben.

Auf der Suche nach New-Work-Vorbildern mit Leuchtturmfunktion

Doch das digital agierende Unternehmen lebt nicht nur intern die New-Work-Philosophie, sondern bietet auch eine Plattform für all jene Veränderungen, die die digitale Transformation mit sich bringt. Seit fünf Jahren verleiht Xing den New Work Award an Vorbilder, die mit ihren innovativen Arbeitskonzepten eine Leuchtturmfunktion im deutschsprachigen Raum einnehmen. Daraus ist in diesem Jahr ein neues Event entstanden – die New Work Experience als „größte Austauschplattform für New Work“. Diese Veranstaltung wird am 6. März 2018 in der Elbphilharmonie und in der HafenCity stattfinden.
sb/kk

Weitere Infomationen:
www.xing.com

Xing SE

Die Xing SE, 2003 unter dem Namen OpenBC (Open Business Club) von Lars Hinrichs gegründet, bietet eine Plattform für Geschäftsnetzwerke im deutschsprachigen Raum. Hauptsitz des seit 2006 börsennotierten Unternehmens ist Hamburg. Aktuell hat Xing rund 13 Millionen Mitglieder im deutschsprachigen Raum, darunter jeweils etwa eine Million in der Schweiz und in Österreich. Den Großteil machen mit 45 % Fachkräfte aus, gefolgt von Managern (19 %), Direktoren/Bereichsleitern (18 %) und Geschäftsführern (12 %). Berufseinsteiger und Studenten sind deutlich weniger präsent. 27 % der User arbeiten im Bereich IT, Finanzen und Handel, 20 % in der Industrie sowie 16 % in der Dienstleistungsbranche.
(Angaben: Xing AG)

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