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Querdenker trifft Zahlengenie - © Startluft.de

Startluft.de: Querdenker sucht Zahlengenie

Die ersten drei Jahre sind kritisch. Startluft.de vernetzt und stärkt Jungunternehmen durch Wissenstransfer

Wer nur so vor Ideen sprüht, hat selten die Geduld, sich mit Marketing oder Buchführung zu beschäftigen. Parallel dazu sucht vielleicht gerade ein begabter Zahlenjongleur nach einer neuen Aufgabe. Nun müssten die beiden nur zueinander finden. Hier setzt Startluft an. „Startluft.de ist eine Plattform, die spannende Gründer, Unternehmer und Experten vernetzt und sie durch regelmäßige Events voranbringt“, erklärt Maximilian Antosch (27), der Startluft zusammen mit Michael Beier (35) gegründet hat. Im Juli ist das Startup in Hamburg gestartet, die Expansion in andere deutsche Städte ist bereits in Planung, erklärt der Co-Gründer.

Ein Startup überlebt im Durchschnitt nur 2,7 Jahre

Bei der Vernetzung von Gleichgesinnten richtet sich Startluft sowohl an Neugründer als auch an bereits gestartete Projekte, speziell in der für Startups kritischen Phase in den ersten drei Jahren. „Das ist unsere Mission: Mehr qualifizierte Gründungen durch gezielte Vernetzungen auf den Weg zu bringen und die Lebensdauer von Startups zu erhöhen. Die liegt nämlich aktuell im Durchschnitt bei nur 2,7 Jahren“, so Antosch. Die Gründe für das Scheitern von Startups sind vielfältig. Laut dem amerikanischen Daten-Dienst CB Insights reichen sie von einer falschen Markteinschätzung über mangelnde Finanzierung bis zu fehlerhaftem Marketing.

Workshops, Speed-Dating und Experten-Pool

Neben dem Startluft-Online-Netzwerk, über das Interessierte direkt mit potenziellen Mitgründern oder spannenden Gesprächspartnern in Kontakt treten können, setzen Antosch und Beier auf Events zum Wissenstransfer, damit sich hoffnungsvolle Startups besser am Markt behaupten können. Das Angebot reicht vom entspannten Erfahrungsaustausch beim „Gründer Bazar“, über Workshops zu Themen wie Instagram/Influencer Marketing oder Facebook Advertising bis hin zum „Founder Dating“, einem Speed-Dating-Format um potenzielle Mitgründer und Geschäftspartner kennenzulernen oder dem „Level Up Day“, bei dem Experten individuelles Marketing Feedback geben.

Dienstleister auf einen Blick

Als neuestes Format soll es in Kürze einen Experten-Pool geben. „Hier finden Startups alle für sie wichtigen Dienstleister, von Steuer- und Gründerberatern, über Designer für Logos und CI bis zu Entwicklern für den Prototypenbau.“ Der Expertenbereich und die Workshops sind zwei Einnahmequellen von Startluft. Eine dritte sind die Ausschreibungen, über die Partner, Mitgründer oder Mitarbeiter akquiriert werden können. Während das Angebot für die gesuchten Talente kostenlos ist, zahlen Unternehmen für ihre Ausschreibung.

Nicht träumen, ausprobieren!

Rund 1.000 Menschen nutzen aktuell Startluft. Diese Reichweite möglichst schnell auszubauen ist ein wesentliches Ziel des Gründer-Duos. „Und da sind wir auf einem guten Weg“ ist Antosch überzeugt. Hat er Tipps für andere, die kurz davorstehen, den Weg zum Startup einzuschlagen? „Viele romantisieren Startups. Doch Gründen um des Gründen Willens ist zwar ein guter erster Impuls, doch ich muss wissen: Was genau will ich wirklich?“ Antosch rät zum Eintauchen in die Szene und zum Probearbeiten mit potenziellen Mitgründern. „In einem kleinen, klar definierten Rahmen zusammenzuarbeiten ist eine sehr gute Möglichkeit, sich wirklich kennenzulernen.“ Kein schlechter Rat. Teamschwierigkeiten gehören laut CB Insights zu den Top-3-Gründen, die zum Scheitern von Startups führen.
ys/kk

Quelle und weitere Informationen
www.startluft.de

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