SXSW - © Merrick Ales
Das SXSW-Starter-Kit - © STIL/Unsplash

Insider-Tipps für das größte Digital- und Kreativfestival der Welt

Diesen Freitag beginnt die South by Southwest. Viele Hamburger Unternehmen sind zum ersten Mal dabei. Sanja Stankovic von Hamburg Startups kennt sich dort aus

Der Countdown läuft: an diesem Freitag (9. März) startet das größte Digital- und Kreativfestival der Welt. Auch eine Hamburger Delegation wird nach Austin reisen. Startups, wie Nordantech oder Qualitize, werden das erste Mal dabei sein, und etablierte Hamburger Unternehmen, z. B. fischerAppelt, achtung! oder die Sutor Bank Hamburg, gelten bereits als alte Hasen auf der SXSW. Da wird es so langsam Zeit, sich Gedanken über das Gepäck zu machen. Doch was gehört in ein SXSW-Starter-Kit? Sanja Stankovic, Mitbegründerin der privaten Initiative Hamburg Startups, nimmt in diesem Jahr bereits zum 8. Mal an der South by Southwest teil und gilt als wahre Expertin. Den Hamburg News verrät sie ihre ultimativen Festival-Tipps.

SXSW-Starter-Kit

Ganz wichtig, um überhaupt einreisen zu können: den ESTA-Antrag korrekt und rechtzeitig ausfüllen. Diese Reisegenehmigung ist erforderlich, um die amerikanische Grenze passieren zu können. Raus aus dem unbeständigen Hamburg und rein in die Hitze. In Texas können bereits im März Temperaturen von etwa 30 Grad herrschen. Da sind Sonnencreme, Sonnenbrille und viel Wasser vor Ort natürlich Pflicht! Beim Thema Dresscode ist der Zwiebellook angesagt. In vielen Locations, z. B. im Hauptveranstaltungsort, dem Austin Convention Center, werden die Klimaanlagen auf Hochtouren laufen. Da man an einem Tag weit rumkommt und das größtenteils zu Fuß, ist bequemes Schuhwerk dringend empfohlen.

Sanja Stankovic, Mitgründerin von Hamburg Startups
Sanja Stankovic, Mitgründerin von Hamburg Startups

Vorbereitung ist alles

Am allerwichtigsten ist jedoch eine gute Vorbereitung, berichtet Sanja Stankovic, die zusammen mit Sina Gritzuhn die Plattform Hamburg Startups gegründet hat. Vom heimischen Schreibtisch aus gilt es zunächst, sein SXSW Social Profil zu vervollständigen. Dieser offizielle Kommunikationshub ermöglicht es, sich mit anderen Teilnehmern zu vernetzen, auf die eigenen Projekte aufmerksam zu machen und sich von den Ideen anderer inspirieren zu lassen. Hierfür sollte man so viele Social-Media-Profile, Websiten und weitere Kontaktwege wie möglich hinterlegen. Zudem sollte man unbedingt ein Profilbild hinterlegen, denn dieses erscheint auf dem Badge. Ansonsten muss man sich mit einem, auf die Schnelle vor Ort gemachten Bild für die Tage begnügen.

SXSW Go – die App

Bei über 2.000 Konferenzsessions an insgesamt neun Tagen gehört eine Art Stundenplan zur Grundausrüstung. Um möglichst flexibel zu bleiben und Zeit zum Netzwerken zu haben, ist es sinnvoll, sich pro Tag maximal zwei “Möchte-ich-unbedingt-sehen-Veranstaltungen” herauszusuchen und die anderen Events lediglich als Option zu betrachten. So kann man sich leichter treiben lassen und spontan die Chancen vor Ort ergreifen, ohne dauerhaft das Gefühl zu haben, dass man etwas verpasst. Eines sollte man immer dabeihaben: ein aufgeladenes Smartphone. Dabei agiert die offizielle App “SXSW Go” als persönlicher Event Guide. So lassen sich Favoritenlisten erstellen, Veranstaltungen in der Nähe werden angezeigt und persönliche Empfehlungen gegeben. Darüber ist auch jederzeit der Zugang zum SXSW Social Networking möglich. Erstmalig teilt die App dieses Jahr auch mit, wenn Events wegen Überfüllung geschlossen werden. So spart man sich unnötige Wege. Eines der Themen, das die diesjährige SXSW dominiert, findet sich auch in der App wieder: Abby, der SXSW Bot, basiert auf künstlicher Intelligenz und steht im Chat Rede und Antwort.
sb

Quellen und weitere Informationen
www.schedule.sxsw.com
www.hamburg-startups.net

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